
Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in der Debatte über den Tarifpluralismus traf am 4. Oktober 2010 eine dbb Delegation um den 2. Vorsitzenden des dbb Frank Stöhr mit der SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles zu einem Gespräch in der SPD-Parteizentrale in Berlin zusammen, an dem auch dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht teilnahm.
Im Bild von links: dbb Landeschef Dietmar Knecht, SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Astrid Hollmann, der 2. Vorsitzende des dbb Vize frank Stöhr, der Bundesvorsitzende des BDZ Klaus Hilger-Leprich und der Bundesvorsitzende des VBOB Hans-Ulrich Benra.
Beide Seiten waren sich einig darüber, dass der Tarifpluralismus nicht durch Gesetzgebungsinitiativen von DGB und BDA aufs Spiel gesetzt werden darf. „Die Verbrüderung von DGB mit den Arbeitgebern wirft ein denkbar schlechtes Bild auf die Wahrung von Arbeitnehmerinteressen und fördert Gewerkschaftsflucht, die keinem hilft“, sagte Knecht. Intensiv diskutiert wurde ebenfalls die Daseinsvorsorge in Deutschland durch den öffentlichen Dienst sowie die effektive Nachwuchsgewinnung.