Landeschef Knecht: "Wir sorgen dafür, dass 365 Tage im Jahr rund um die Uhr die Daseinsvorsorge für jede Bürgerin und jeden Bürger gewährleistet ist – das darf nicht aufs Spiel gesetzt werden."
Eine Abkehr von weiterem pauschalisierten Personalabbau forderte der dbb Landesvorsitzende Dietmar Knecht heute auf der Personalversammlung des Straßenbauamtes Schwerin vor 250 Straßenwärterinnen und Straßenwärtern des Landes in Sternberg und bekräftigte den Anspruch auf deutliche Ergebnisse bei den anstehenden Tarifverhandlungen im Bereich der TdL. Immerhin hat der öffentliche Dienst in den vergangenen Jahren seinen Anteil an der Konsolidierung geleistet.
Mit Sorge betrachtet der dbb m-v die negativen Auswirkungen der demografischen Entwicklung im Straßenbau, auch wenn kürzlich 40 neue Straßenwärter freigesprochen wurden. "Was hat die rückläufige Bevölkerungsentwicklung mit zu betreuenden Straßenkilometern zu tun?! Spätestens wenn die Befahrbarkeit von Brücken und Straßen im Winter nicht mehr gewährleistet ist, wird man erkennen, dass das Ende der Fahnenstange längst erreicht ist", so Knecht weiter. "Sollten die Arbeitgeber bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen die zu erwartende Härte zeigen, werden wir das Aktionspotenzial des Verbandes der Straßenwärter gezielt einzusetzen wissen".
Bundesweit ist eine Fläche von der Größe Thüringens mit Verkehrswegen versiegelt. Auf Mecklenburg-Vorpommern entfallen davon über 7000 Kilometer, die von mehr als 750 Beschäftigten in 31 Meistereien in ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden.