Demonstration pro 24-Stunden-Dienst bei den Berufsfeuerwehren

„Wir wollen endlich die Ernte einfahren, die wir 2007 vor dem Landtag gesät haben“, sagte dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht am 10. November 2010 vor mehr als 100 Berufsfeuerwehrleuten auf einer vom BTB Mecklenburg-Vorpommern organisierten Demonstration vor dem Rostocker Rathaus.

Der Demonstration ging ein einstündiger Protestmarsch von der Rostocker Feuerwache I durch die Innenstadt voraus.

Dem dbb m-v und den beteiligten Gewerkschaften ist es gelungen, in der im Sommer vom Kabinett verabschiedeten Arbeitszeitverordnung (AZVO) die Möglichkeit des reinen 24-Stunden-Dienstes zu verankern. Voraussetzung dafür ist die Einigung zwischen dem jeweiligen Personalrat und der Dienststelle. Einige Amtsleitungen weigern sich jedoch, diese Einigung ernsthaft zu betreiben. Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling zu den Demonstranten: „Mein Wunsch ist es, den 24-Stunden-Dienst bei der Rostocker Feuerwehr zu ermöglichen!“