„Ich erinnere daran, dass das Land kein Geld für Theater und Kultur,
für Kindergärten, Kitas und Schulen, für die Instandhaltung von Straßen usw.
hat, von Geld für die Motivierung des Personals ganz zu schweigen, und nun
sollen weitere Steuergelder für die Hansarettung aufgewendet werden? Das
können wir – auch wenn wir Fußballfans gegen uns aufbringen sollten - nicht
akzeptieren“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht, „hinzu kommt die
Schuldenbremse ab 2020, die uns noch vor weitere große Finanzprobleme
stellen wird.“
Der dbb ist der Meinung, dass das Land mit der Bereitstellung von
Polizeieinheiten zur Sicherung von Fußballspielen ohne Gegenleistung bereits
genug an Engagement gezeigt hat, obwohl in der Fußballbranche Milliarden
kommerziell umgesetzt werden.
Inzwischen summieren sich seit Beginn der Krisen Rettungspakete aus Bürgschaften, Finanzhilfen und Garantien auf fast 690 Mrd. Euro, das ist das Doppelte des Bundeshaushalts 2010!