..,so bezeichnete dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht die Ankündigung von Bildungsminister Henry Tesch neu eingestellte Lehrer ab 2012 zu verbeamten. Immerhin sagte Tesch noch im Frühjahr „der Zug sei dafür abgefahren“. Knecht dazu: „Sicher kann niemand die Uhr zurückdrehen, aber es ist nie zu spät Fehler zu korrigieren.“
Der dbb und seine Lehrerverbände fordern seit langem den nach Grundgesetz vorgesehenen Beamtenstatus auch für die Lehrerinnen und Lehrer Mecklenburg-Vorpommerns. Im Hinblick auf die immer wieder vorgetragene Kritik bezüglich der Pensionsaufwendungen verweist der dbb auf die zu erwartende Lebensleistung junger Beamter und die parallel dazu seit 1999 aufgebaute Versorgungsrücklage des Landes, die keine Anhäufung von Versorgungsansprüchen erwarten lässt.
Neben der Verbeamtung von Nachwuchskräften ist nach Ansicht des dbb m-v auch die Möglichkeit von Verbeamtungen aus dem jetzigen Lehrkörper in Betracht zu ziehen. Weiterhin muss für junge Leute, die sich aus M-V verabschiedet haben und sich als Lehrer in anderen Bundesländern verbeamten ließen, eine Rückkehr in ihr Heimatland ermöglicht werden.
Als schwierige Aufgabe schätzt der dbb m-v die Kommunikation der Notwendigkeit von Verbeamtungen denjenigen gegenüber ein, die jahrelang per Zwangsteilzeit Einbußen hinnehmen mussten. "Vordergründig dürfte dabei aber der Blick in die Zukunft mit den demographischen Herausforderungen sein", so Knecht abschließend.