dbb fordert Mindestlohn
Unverständnis über die Rolle rückwärts der Landes-CDU

Der dbb Landeshauptvorstand hat sich auf seiner heutigen Sitzung im Schweriner Schloss für einen flächendeckenden Mindestlohn ausgesprochen. Der im Koalitionsvertrag enthaltene Mindestlohnvorschlag sei ein Schritt in die richtige Richtung, der sogar die Spitze der Bewegung bedeutet hätte, wenn man die heutigen Diskussionsvorschläge der Bundes-CDU betrachte.

"Wenn der Koalitionsvertrag in alle Richtungen ausgelegt werden kann, dann ist er nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben ist", so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht am Rande der Sitzung.

Was geht den dbb der Mindestlohn an?
"In Deutschland leben 6,2 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor, 25 Prozent davon - größtenteils aus den neuen Bundesländern – stammen aus dem öffentlichen Dienst und seinen privatisierten Dienstleistungsbereichen. Das ist mehr als Grund genug, uns auch in die Debatte einzumischen", so Knecht abschließend.