Beamtenbund widerspricht dem Landesfinanzbericht 2011 in Bezug auf den weiteren Personalabbau der Landesverwaltung

"Mit den Äußerungen zu einem noch intensiveren Personalabbau in der Landesverwaltung hat der Landesrechnungshofpräsident den Betroffenen ein Weihnachtspaket geschnürt, dem wir auf das Schärfste widersprechen", so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht heute in Schwerin, "der Landesrechnungshof wäre besser beraten, wenn er seinen Blick von den Zahlen einmal in die traurige Wirklichkeit richtet".

Der dbb m-v warnt seit geraumer Zeit von den negativen Auswirkungen des pauschalen Personalabbaus, obwohl bereits jetzt -wie in der Bildung oder bei der Polizei- Personalfehlbedarfe vorhanden sind. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen infolge weiterer Arbeitsverdichtungen sind enorm.

"Bereits seit Sommer hat Burn Out die klassischen Arbeitsäusfälle als Spitzenreiter abgelöst. Ich erwarte vom Landesrechnungshof eine realere Einschätzung der Lage beispielsweise unter Einbeziehung der Krankenstände in der Landesverwaltung", so Knecht abschließend.