Beschäftigte unterstreichen ihre Forderungen bei landesweiten Protestaktionen in Mecklenburg-Vorpommern

Am gestrigen Montag demonstrierten mehrere hundert Beschäftigte von Bund und Kommunen in Schwerin, Rostock, Grevesmühlen und Wolgast, um so ihren Forderungen nach Einkommenserhöhungen, Übernahmegarantien für Auszubildende sowie Verlängerung der Altersteilzeitregelungen vor dem Hintergrund des Beginns der dritten Verhandlungsrunde am Mittwoch Nachdruck zu verleihen.


 
Während der Kundgebung vor dem Rostocker Rathaus betonte die stellvertretende dbb Landesvorsitzende Brigitte Schroeder, dass niemand mit der viel zitierten Unkündbarkeit seine Miete oder beim Bäcker die Brötchen bezahlen kann .
 
In Schwerin zeigte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow Verständnis für die Streikenden: „Wer gute Arbeit macht, der soll auch gut bezahlt werden“, so Gramkow im Gespräch mit dem stellvertretenden dbb Landesvorsitzenden und Chef der Tarifkommission des dbb m-v, Hans-Jürgen Gülck.
 
Auch vor der Malzfabrik in Grevesmühlen, dem Sitz der Kreisverwaltung Nordwestmecklenburg, trotzten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der Kälte und nutzten die Gelegenheit, Landrätin Birgit Hesse ihre Argumente darzulegen.