dbb m-v begrüßt Einigung im Koalitionsausschuss
Arbeitsschutzverwaltung wird nicht kommunalisiert

„Nachdem sich gestern der Koalitionsausschuss für einen Verbleib der Arbeitsschutzverwaltung beim Land ausgesprochen hat, sieht sich der dbb m-v in seiner Haltung zum weiteren Bürokratieabbau bestätigt“, bekräftigte dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht in einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Heinz Müller.

Der dbb m-v hatte sich monatelang nachdrücklich dafür eingesetzt, gut funktionierende Strukturen zu erhalten statt zu zerschlagen. Die Aufteilung der Arbeitsschutzverwaltung auf die neuen Landkreise hätte die Fach- und die Dienstaufsicht getrennt und somit zu mehr Verwaltungsaufwand geführt.

„Ein staatlicher Arbeitsschutz aus einer Hand gewährleistet auch in Krisenzeiten die nötige Effektivität – das ist gut für die Kunden, aber auch für die Verwaltung. Es ist außerdem sehr genugtuend für die Verbande im dbb, insbesondere BTB und komba, dass die Verantwortlichen der Politik sensibilisiert werden konnten und sich über eine Abkehr von der ursprünglichen Planung einigten“, so Knecht weiter.