14. Juli 2021

Weiterer Schritt zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit der Landesverwaltung

Homeoffice Rahmendienstvereinbarung folgt Wünschen und löst Blockaden

„Mit dem Kabinettsbeschluss, dem Entwurf einer Rahmendienstvereinbarung über die ortsunabhängige Arbeit der Landesverwaltung zuzustimmen, ist ein weiterer Schritt zur Erhaltung der Zukunftsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns erfolgt, den wir sehr begrüßen“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht.

In den zurückliegenden Jahren haben die Personalvertretungen Dienstvereinbarungen zum Homeoffice abschließen können. Diese waren jedoch oft davon geprägt, dass die Dienststelle der Meinung war, nur Präsenzarbeit gewährleistet die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung. Direkt und indirekt wurde unterstellt, im Homeoffice würde nicht wirklich effektiv gearbeitet. Das führte auch dazu, dass Dienststellen komplett jede Verhandlung mit der Personalvertretung verweigert haben.

 

„Die heutigen Regelungen bilden somit das notwendige Dach und helfen, Blockaden in manchen Köpfen der Dienststellenleiter zu lösen. Schade, dass erst Corona den notwendigen Druck erzeugt hat“, so Knecht weiter.

Die Ernsthaftigkeit der Landesregierung unterstreicht auch die Tatsache, dass der Kabinettsentwurf im Vorfeld nicht nur mit den einzelnen Ressorts abgestimmt wurde, sondern auch mit Personalvertretungen aus unterschiedlichsten Bereichen, die in den entsprechenden Gremien die Umsetzung der Rahmendienstvereinbarung begleiten werden. Dabei ist anzumerken, dass die Teilnahme am Homeoffice auf freiwilliger Basis erfolgt.

Die Regelungen betreffen grundsätzlich alle Bediensteten der Kernverwaltung – egal ob verbeamtet oder tarifbeschäftigt - und ohne besondere persönliche Voraussetzungen. Dabei wird grundsätzlich von einer mindestens 40-prozentigen Präsenzpflicht in der Dienststelle ausgegangen.

„Der heutige Beschluss folgt unzähligen Wünschen der Beschäftigten nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mecklenburg-Vorpommern steigert damit seine Arbeitgeberattraktivität enorm“, unterstrich der dbb Landesvorsitzende. Wichtig sei, dass parallel dazu auch die Digitalisierung weiter voranschreite und den notwendigen Rahmen für Homeoffice bereite.