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29. Oktober 2019
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dbb Landesfrauenvertretung trifft sich in Rostock

Ausstellungseröffnung "Gleichstellung gestern, heute, morgen - 30 Jahre friedliche Revolution"

Die Vorsitzende der Landesfrauenvertretung des dbb m-v, Brigitte Schroeder, hatte ihre Frauenvertreterinnen aus den Mitgliedsgewerkschaften am 28. Oktober 2019 zu einer Beratung nach Rostock eingeladen.

 

Der Auftakt der Veranstaltung fand in den Räumen der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates M-V e.V. statt.  Die Frauenvertretung des dbb gehört zu den Gründungsmitgliedern des Landesfrauenrates . Neben Informationen zu den aktuellen gewerkschafts- und frauenpolitischen Themen im dbb gab die Geschäftsstellenleiterin des LFR Claudia Kajatin einen Einblick in die Arbeit des großen Frauennetzwerkes des Landes mit über 40 Mitgliedsvereinen und -verbänden und erläuterte die Ergebnisse der Delegiertenkonferenz des LFR vom 19. September 2019.

Im Anschluss an die Eröffnungsrunde gingen die Teilnehmerinnen ins Rostocker Rathaus zur Eröffnung der Ausstellung „Gleichstellung gestern, heute, morgen – 30 Jahre friedliche Revolution“. Initiatoren dieser Ausstellung sind das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, der DGB, der Landesfrauenrat M-V und die Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Die Ausstellung „Frauenarbeit – Frauenrechte – Frauenalltag" würdigt Frauen, die unter wechselnden politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen bis heute ihre Frau gestanden haben, die für den Erhalt von Arbeitsplätzen, bessere Arbeitsbedingungen streiten und immer noch für eine faire Bezahlung von Frauen kämpfen. Der Blick zurück schließt die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der DDR notwendig ein. Das Erinnern fordert heraus: So war es! War es so? Die acht Zeitzeuginnen geben sehr persönliche Antworten. Die Ausstellung lädt zum Dialog zwischen den Generationen ein. Sie will ermutigen, für gute Arbeit und Gleichberechtigung zu streiten und sich einzumischen.

Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Claus Ruhe Madsen und der Eröffnung durch die Abteilungsleiterin Frauen- und Gleichstellungspolitik des DGB Bezirk Nord Lisanne Straka gab Frau Dr. Christina Klenner vom Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsförderung (INES) Berlin in ihrem Vortrag einen interessanten Einblick in Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Thema „Die Ziele der ostdeutschen Frauenbewegung 1989/90- erreicht oder vergessen?“.

In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutierten darüber und über die gegenwärtigen Fragen der Gleichstellungspolitik Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes M-V, Dr. Christina Klenner, Dr. Martina Panke, Ausstellungskuratorin vom Verein zur gemeinnützigen Arbeit des DGB Berlin-Brandenburg e.V., Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck, und Teresa von Jan vom Vorstand des Landesfrauenrates M-V e.V.

Die Frauenvertreterinnen des dbb werteten diese Ausstellung als  eine sehr aufschlussreiche, gelungene Darstellung der Frauenarbeit vor 1989 und nach 30 Jahren friedliche Revolution und nehmen dieses mit in ihre Fachgewerkschaftsarbeit vor Ort.