11. Dezember 2025
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Aktionswoche gestartet

dbb Bildungsgewerkschaften machen Druck

Die Bildungsgewerkschaften im dbb m-v haben heute vor der Schweriner Staatskanzlei die Aktionswoche “Jetzt schlägts 13!” gestartet und senden ein deutliches Signal nach Potsdam: Wir fordern 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr!

Während der Verhandlungsführer der TdL, Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, die berechtigten Anliegen der Beschäftigten weiterhin als „abstrakt“ und „astronomisch“ abtut, stellte der dbb Landesvorsitzende Dietmar Knecht klar:

„Unsere Forderungen sind weder abstrakt noch astronomisch, sie sind real. Wir wollen den Anschluss an den Bund – und wir wollen verhindern, dass in Zeiten massiven Fachkräftemangels noch mehr Beschäftigte dorthin abwandern.“

Knecht betonte, dass die öffentliche Daseinsvorsorge im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar von guten Arbeitsbedingungen abhängt: „Wackelt der öffentliche Dienst, wackelt die Demokratie. Das alles gibt es nicht zum Nulltarif.“

Gleichzeitig habe der Landtag Mecklenburg-Vorpommern gestern einen Doppelhaushalt verabschiedet, der mit Neuverschuldung und dem Aufzehren von Rücklagen arbeitet. Für alles sei offenbar Geld da – nur nicht für diejenigen, die diesen Haushalt in Bildung, innerer Sicherheit, Verwaltung oder den Straßenbauämtern überhaupt erst umsetzen sollen.

„Diese Beschäftigten sollen leer ausgehen? Nicht mit uns!“, so Knecht.

Der VBE Landesvorsitzende Michael Blanck ergänzte: „Wenn der Verhandlungsführer der TdL von astronomischen Forderungen spricht, dann laden wir ihn gerne dazu ein, eine Woche unsere Lehrkräfte in den Schulen zu begleiten, die sich täglich astronomischen Herausforderungen stellen müssen.“

“Kurz vor Weihnachten mögen bald auf vielen Gabentischen Geschenke liegen – auf dem Tariftisch wird nichts liegen, was wir nicht erkämpfen”, unterstrich der dbb Landesvorsitzende weiter, “deshalb erhöht der dbb m-v den Druck auf der Straße. Und wir werden wiederkommen.”

 Der dbb m-v und seine Mitgliedsgewerkschaften planen in der gesamten kommenden Woche weitere Aktionen. Die Aktionswoche soll deutlich machen: Wertschätzung lässt sich nicht herbeireden – sie muss sich auch im Geldbeutel wiederfinden.

Die Botschaft ist klar: Mecklenburg-Vorpommern sendet ein starkes Signal nach Potsdam – es braucht jetzt Bewegung!