dbb_mv_Logo_CMYK
27. Juni 2018
Auf Facebook teilenAuf Twitter weitersagenArtikel versenden

Tag des öffentlichen Dienstes

dbb m-v für mehr Respekt

Am 23. Juni 2018 wurde der von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufene Tag des öffentlichen Dienstes gefeiert. Den „Awareness Day“ führte die UN 2003 ein. Er ist der Tag, um all den Beschäftigten die im öffentlichen Dienst arbeiten – egal ob Tarifkraft oder Beamter – dankbar dafür zu sein, dass sie versuchen das Leben des Einzelnen täglich zu vereinfachen und damit das Zusammenleben aller besser zu ermöglichen.

Der Tag des öffentlichen Dienstes soll außerdem junge Menschen über die Berufe im öffentlichen Sektor informieren und dazu ermutigen ihre Karriere dort zu starten.

„Die Arbeit, die der öffentliche Dienst leistet, ist ein wertvoller Beitrag zu unserer Gesellschaft“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht, „leider haben wir im Gegenzug immer öfter gewaltsame Übergriffe auf Beschäftigte wie Jobcenter-Mitarbeiter, Zugbegleiter, Polizisten, Lehrkräfte, Sanitäter oder Feuerwehrleute zu verzeichnen, daher werbe ich angesichts des Tages des öffentlichen Dienstes für mehr gegenseitigen Respekt“.

Beispielsweise haben sich im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern Angriffe auf Rettungsdienst-Mitarbeiter verdreifacht. Auch nahmen Angriffe auf Lehrpersonal sprunghaft zu.

In den besonders betroffenen Branchen darf es außerdem keine Form der Tabuisierung dieser zunehmenden Gewalt geben. „Angegriffen oder bedroht zu werden, gehört nicht zum Job. Auch nicht zu dem öffentlich Beschäftigter, daher spielt schon die Arbeitgebereigenschaft der Landesregierung aus Fürsorgegesichtspunkten eine besondere Rolle dabei. Eine Aufnahme in die Polizeiliche Kriminalstatistik, die leider vom Innenminister abgelehnt wird, wäre ein erster richtiger Schritt, um überhaupt eine Bestandsaufnahme zu gewährleisten. Alle öffentlich Bediensteten eint, dass sie den Staat und die ihm zugrunde liegende Gesetzgebung vertreten. Wenn sie während der Arbeit angegriffen werden, gilt der Angriff dem Staat“, so Knecht abschließend.