dbb_mv_Logo_CMYK
20. April 2020
Auf Facebook teilenAuf Twitter weitersagenArtikel versenden

dbb m-v fordert klares Bekenntnis zum öD

Knecht: Keine zusätzlichen Belastungen für die Beschäftigten aufgrund notwendiger Investitionen in anderen Bereichen

Bereits vor Beginn der Corona-Krise, die derzeit das gesamte öffentliche und private Leben beherrscht, war der dbb m-v mit der Landesregierung ins Gespräch gekommen mit dem Ziel, über Motivations- und Attraktivitätssteigerungen auch das Image des öffentlichen Dienstes zu entstauben, die Arbeit des Personals wertzuschätzen und insbesondere auch den öffentlichen Dienst für junge Menschen interessant zu machen.

Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung stellten dazu auf der Landeshauptvorstandssitzung im Februar in Drewitz Überlegungen und Konzepte vor und zeigten sich gleichzeitig offen für Fragen und Anmerkungen aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder der Fachgewerkschaften des dbb m-v. Dies wurde innerhalb des dbb auch über unsere Landesgrenzen hinaus als eine Art Paradigmenwechsel gewertet und sehr positiv aufgenommen.

Mit der Einführung der A13/E13 für Grundschullehrkräfte hat die Landesregierung einen guten Anfang gemacht. Dennoch betonte dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht: „Allerdings darf jetzt angesichts der Krise und der im Zusammenhang damit nötigen unvorhergesehenen Investitionen nicht in Vergessenheit geraten, dass dieses Anliegen nach wie vor aktuell ist. Ein starker öffentlicher Dienst ist in Krisenzeiten die Lebensversicherung für unser Gemeinwesen, den Staat und die Menschen darin.“

Deshalb hat sich der dbb m-v heute mit einem Schreiben an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewandt und ein gemeinsames Statement angeregt, mit dem den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Mecklenburg-Vorpommern versichert wird, dass ihnen neben Dank und Anerkennung für ihre in Krisenzeiten erbrachten Leistungen auch nach der Krise die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird und sie nicht für die durch die Pandemie verursachten zusätzlichen Kosten aufkommen müssen. „Die Betroffenen, die bereits jetzt Erhebliches zur Bewältigung der Krise leisten, dürfen in Zukunft nicht erneut belastet werden, gleichzeitig bleiben mit Augenmaß weitere Investitionen in die Attraktivität und Motivation erforderlich“, unterstreicht der dbb Landesvorsitzende in seinem Schreiben an die Ministerpräsidentin.