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Mitgliederwerbeaktion 2012

dbb kündigt Verfassungsklage an (22.05.2015)

Nachdem der Deutsche Bundestag am 22. Mai 2015 in Berlin mit den Stimmen der Koalition das Gesetz zur Zwangs-Tarifeinheit verabschiedet hat, kündigte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt umgehend Verfassungsklage in Karlsruhe an.


Ramsauer schlägt Verbeamtung aller Lokomotivführer vor
Knecht: Späte Einsicht ist besser als keine, hilft aber nicht dem Kunden!
(12.05.2015)

Ex-Minister Ramsauer machte einen bemerkenswerten Vorstoß, wie Lokführer-Streiks künftig vermieden werden könnten. Nachdem Wirtschaftspolitiker der CDU und die Junge Union dafür plädierten, das Streikrecht zu verschärfen, bringt er einen anderen Vorschlag ins Spiel: Er rät dazu, einfach alle 20 000 Lokführer zu verbeamten, weil die Streiks der GDL eine ungewollte Folge der Bahnreform Anfang der 90-er seien.


dbb mecklenburg-vorpommern begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Richterbesoldung
Knecht: Grenzen für Sonderopfer von Beamten aufgezeigt
(07.05.2015)

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 5. Mai 2015 die Verfassungswidrigkeit der Besoldung von Richtern und Staatsanwälten in Sachsen-Anhalt festgestellt. „Damit sind auch der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns bei möglichen Sonderopfern von Beamtinnen und Beamten Grenzen aufgezeigt worden“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht, „das beeinflusst natürlich künftige Besoldungsanpassungen positiv“.


Zum 1. Mai
Einschränkungen im Streikrecht vertragen sich nicht mit Gerechtigkeit und guter Arbeit!
(29.04.2015)

Der dbb m-v lehnt die von der Großen Koalition beabsichtigte bundesgesetzliche Erzwingung von Tarifeinheit ab. In der gesetzlichen Festschreibung der Formel “Ein Betrieb, ein Tarifvertrag” sieht er einen Eingriff in das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Koalitionsfreiheit und Streik. “Im Vorfeld des internationalen Tages der Arbeit ist es umso unverständlicher, dass ausgerechnet die Berliner Sozialdemokratie bei einem solchen Angriff auf die gesamte Gewerkschaftsbewegung federführend mitmacht”, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht.


dbb m-v: Schuldenbremse allein reicht nicht zum Altschuldenabbau (08.04.2015)

„Wir haben schon sehr früh darauf hingewiesen, dass das alleinige Instrument der Schuldenbremse nicht ausreicht, um der Staatsverschuldung Herr zu werden und einen sogenannten Altschuldenfonds gefordert“, so dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht. Denn ohne einen langfristigen Abbau der Altschulden Mecklenburg-Vorpommerns und die Zinsschulden könne die in der Landesverfassung verankerte Schuldenbremse - als einziges Instrument der Haushaltskonsolidierung - nicht zielführend sein. Das Kabinett hatte gestern Details zur Landesschuldenbremse beschlossen, die ab 2020 gilt.


Fakts zur Einkommensrunde 2015 (02.04.2015)

Der Tarifabschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wirft einige Fragen auf, die beantwortet werden wollen. Das ist nach jeder Einkommensrunde so, weil die Themen, die in Potsdam verhandelt werden, oftmals sehr komplex sind. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Zwar hat der dbb mit Flugblättern und Rundschreiben bereits für eine Erstversorgung gesorgt, gleichwohl macht es Sinn, noch detaillierter zu erläutern, welche Wertigkeit, welche Konsequenz und welche Bedeutung welches Ergebnis hat. In beigefügtem Papier („Fragen und Antworten zum Tarifabschluss mit der TdL“) gibt es Antworten auf die zentralen Fragen aus dieser Einkommensrunde. Das Papier ist in die Teile linearer Abschluss, Zusatzversorgung und Entgeltordnung Lehrkräfte eingeteilt. Damit soll die Arbeit vor Ort unterstützt werden.


Harter Kompromiss mit Licht und Schatten bei Einkommensrunde 2015
Knecht: Auch Streikende aus Mecklenburg-Vorpommern haben zu diesem Tarifabschluss beigetragen
(28.03.2015)

dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht hat den am 28. März in Potsdam erzielten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder als einen "harten Kompromiss mit viel Licht, aber leider auch viel Schatten“ bewertet: „Immerhin ist es gelungen, bei Gegenrechnung der Teuerungsrate den Anschluss an das Tarifergebnis bei Bund und Kommunen aus dem letzten Jahr zu halten".


Der Norden streiktÖffentlicher Dienst der Länder
Der Norden streikt: Mehr als 2000 Landsleute aus M-V auf Hamburger Großdemo gegen Blockadehaltung der Arbeitgeber
(26.03.2015)

Ein flächendeckender ganztägiger Warnstreik ist die Antwort der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein auf die Blockadehaltung der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Mehr als 10.000 Beschäftigte, darunter auch zahlreiche Beamtinnen und Beamte, folgten am 26. März 2015 dem Aufruf von dbb und DGB-Gewerkschaften zur zentralen Kundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt und zogen in mehreren Protestmärschen durch die Hansestadt.