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dbb m-v kritisiert Einschränkungen des Streikrechts durch geplantes Tarifautonomiestärkungsgesetz (15.04.2014)

Der Landesvorsitzende des dbb m-v Dietmar Knecht hat sich heute (15. April 2014) mit einem Brief an die Bundestagsabgeordneten unseres Bundeslandes gewandt, in dem er die beabsichtigten Beschneidungen der Tarifautonomie und des Streikrechts im Tarifautonomiestärkungsgesetz kritisiert. „Als lobbyistischen Großauftrag des BDA hat sich die Große Koalition vorgenommen, die ‚Tarifeinheit gesetzlich zu regeln‘, das erweist sich im Gesetzentwurf als umfassendes Streikverbot“, so Knecht, „der dbb m-v hat – gerade nach der Zerschlagung der Einheitsgewerkschaft vor knapp 25 Jahren – immer für Tarif- und Gewerkschaftspluralismus gekämpft. Um das zu untermauern, werden wir am kommenden 1. Mai vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren und der Politik die realen Folgen ihrer Entmündigungspläne vor Augen halten“.
Brief zum Download (PDF)


Gegen Zwang zur Tarifeinheit: Aktion am 1. Mai (10.04.2014)

Seit Monaten wird in der Bundesregierung ein Gesetz zur Zwangstarifeinheit diskutiert. Dadurch würde der Grundsatz „Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ verbindlich, nur die größte Gewerkschaft in einem Betrieb könnte noch Abschlüsse verhandeln und zum Arbeitskampf aufrufen. Für den dbb Bundesvorsitzenden ein unnötiges und obendrein verfassungswidriges Vorhaben: „In Deutschland wird vergleichsweise wenig gestreikt. Außerdem wäre das ein massiver Eingriff in die durch das Grundgesetz garantierte Koalitionsfreiheit“, sagte Klaus Dauderstädt am 8. April 2014 in Berlin. Der dbb werde den Tag der Arbeit am 1. Mai nutzen, um gegen diese Einschränkung der Arbeitnehmerrechte deutlich Stellung zu beziehen.


Mehr Urlaub für jüngere Beamtinnen und Beamte in Mecklenburg-Vorpommern in Sicht (07.04.2014)

Für Landes- und Kommunalbeamte ist rückwirkend zum 1. Januar 2014 die Aufhebung Staffelung des Urlaubsanspruchs nach dem Alter zu erwarten. „Nach der Ankündigung des Bundesinnenministers, den Tarifabschluss auf die Beamten zu übertragen haben Beamte auf Lebenszeit einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen, da hier in Mecklenburg-Vorpommern die Urlaubsregelungen des Bundes gelten“, teilte heute dbb Landeschef Dietmar Knecht in Schwerin mit. „Diese Maßnahme ist längst überfällig und lange erwartet, immerhin haben bereits alle Tarifbeschäftigten des Landes 30 Tage Urlaub“.


Einigung für den öffentlichen Dienst von Bund und KommunenSchwierige Einigung für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen
Knecht: Streikende in Mecklenburg-Vorpommern haben mit zum Abschluss beigetragen
(01.04.2014)

Der in Potsdam der Verhandlungskommission angehörende dbb-Landesvorsitzende Dietmar Knecht begrüßt den nach einem zähen Verhandlungsmarathon zustande gekommen Kompromiss als "schwierigen aber akzeptablen Spagat zwischen der Kassenlage der Beschäftigten und der Kassenlage der öffentlichen Haushalte, insbesondere der Kommunen. Ich bedanke mich außerdem bei den streikbereiten Beschäftigten, aber auch bei den sich solidarisierenden Beamten, die am 14. und 27. März in Rostock und Schwerin zu diesem Tarifabschluss beigetragen haben. Der dadurch erhöhte Druck auf die Arbeitgeberseite hat dazu geführt, dass dieses Ergebnis überhaupt erst möglich wurde".


WarnstreikDemonstranten in Schwerin fordern Respekt: Funktioniert der öffentliche Dienst zu gut? (27.03.2014)

Mit lautstarkem Protest haben am 27. März 2014 die Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommerns Hauptstadt Schwerin klargestellt, dass sie in der dritten Verhandlungsrunde am 1. April von den Arbeitgebern des Bundes und der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) konkretere Signale für einen angemessenen Abschluss erwarten. „Aprilscherze haben Bund und VKA schon genug gemacht“, rief der Vorsitzende des dbb mecklenburg-vorpommern Dietmar Knecht unter Beifall.


Einkommensrunde öffentlicher Dienst 2014:
Annäherung bei Tarifverhandlungen – Russ: „Aber es reicht noch lange nicht“
(21.03.2014)

Trotz intensiver Sondierungsgespräche haben die Arbeitgeber auch in der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen noch immer zu wenig Bewegung gezeigt. „Es gab eine gewisse Annährung, aber es reicht noch lange nicht“, stellte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ nach Beendigung der Verhandlungen am Mittag des 21. März 2014 in Potsdam kritisch fest.