24. Februar 2026

Einkommensrunde Autobahn GmbH 2026

Autobahn-Beschäftigte bestreiken den Elbtunnel

Kurz vor der dritten Verhandlungsrunde in der Einkommensrunde mit der Autobahn GmbH haben am 23. Februar 2026 die Beschäftigten in Hamburg gestreikt - darunter auch zahlreiche Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, die teilweise aus Straßenmeitereien kurz vor der polnischen Grenze angereist waren.

Es kam vor allem am Elbtunnel zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Vor der geplant letzten Runde
ab dem 25. Februar 2026 konnte der Arbeitgeberin so unmissverständlich die Entschlossenheit der Mitglieder der dbb-Fachgewerkschaften VDStra., komba und BTB-GIS klargemacht werden.

Bei dem Warnstreik mit über 400 Teilnehmern am Hamburger Elbtunnel sagte Dietmar Knecht, Vorsitzender des dbb mecklenburg-vorpommern: „Ohne die Beschäftigten der Straßen- und Verkehrsbetriebe gerät Deutschland ins Stocken. Das sehen wir hier im Elbtunnel bereits. Wir fordern deshalb von der Autobahn GmbH die entsprechende Wertschätzung für die wichtige und gefährliche Arbeit ihrer Beschäftigten. 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Einkommen müssen drin sein.“
Thomas Plaszczyk, stellvertretender Landesvorsitzender des VDStra. Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Infrastruktur ist kein Selbstläufer. Unsere Kolleginnen und Kollegen planen
und bauen Straßen, Tunnel und Brücken und halten sie instand. Wir bewegen Deutschland. Deswegen erwarten wir auch von der Autobahn GmbH, dass sie sich in Sachen Einkommen, Ausbildung, Krankenzusatzversicherung und Übernahme bewegt.“

Der VDStra. – Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten, erwartet bei den Verhandlungen endlich eine Einigung. Die Arbeitgeberin sei bereits auf einem guten Weg gewesen, habe aber kurz vor der Ziellinie gebremst. Aber blockieren könnten die Beschäftigten auch und seien in den letzten Wochen bundesweit auf die Straßen gegangen und hätten für mehr Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen protestiert.