Hauptversammlung der Landesseniorenvertretung
Seniorenpolitik bleibt Schwerpunkt des dbb m-v
Foto: dbb m-v Die Mitglieder der dbb Landesseniorenvertretung mit dem dbb Landesvorsitzenden Dietmar Knecht (3. v.l.)
Auf ihrer Hauptversammlung am 4. November in Schwaan hat die dbb Landesseniorenvertretung zentrale Herausforderungen der Seniorenpolitik in Mecklenburg-Vorpommern beraten. Im Mittelpunkt standen die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, die Zukunft der Pflege, seniorengerechte Infrastruktur sowie die Mobilität älterer Menschen.
Der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung, Gerd Dümmel, verwies in seinem Lagebericht auf die wachsenden Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die Notwendigkeit, die Interessen älterer Menschen stärker in den politischen Fokus zu rücken.
Der dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung einer aktiven Seniorenpolitik. Er begrüßte Fortschritte wie die Anhebung der Landarztquote und Investitionen in barrierefreien Wohnraum, mahnte aber zugleich weitere Anstrengungen bei Pflege, Telemedizin und der Versorgung älterer Menschen insbesondere im ländlichen Raum an. Seniorenpolitik dürfe nicht zur Randnotiz werden, sondern müsse im Zentrum politischen Handelns stehen.
Mit Blick auf die neue politische Situation nach der Landtagswahl bekräftigte Knecht, dass der dbb m-v die Anliegen der Seniorinnen und Senioren weiterhin konsequent gegenüber der Landespolitik vertreten werde. Gemeinsam mit der Landesseniorenvertretung werde man auch künftig „den Finger in die Wunden legen“ und sich für praktikable Lösungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Mobilität einsetzen.
Die Versammlung setzte zudem ein deutliches Zeichen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und für eine Seniorenpolitik, die den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht wird.
Quellen